Die Uhren von Botta-Design sind relativ teuer – zumindest im Vergleich mit Fernost-Massen-Uhren in einem Preisspektrum von fünf bis etwa 150 Euro.
Unsere Uhren sind aber auch überraschend günstig – zumindest im Vergleich zu den bekannten Nobelmarken mit Preisen zwischen 1.500 und 100.000 Euro.

Wie kommen eigentlich solche drastischen Preisunterschiede zustande?

Die erwähnten Billiguhren sind hauptsächlich deswegen so billig, weil sie unter unvorstellbaren Produktions- und Arbeitsbedingungen und unter Verwendung minderwertiger Materialien massenweise produziert werden. An Stelle eines innovativen Gestaltungskonzeptes steht meist nur die Kopie von Bestehendem oder eine Resteverwertung von Vorhandenem.
Masse statt Klasse eben. Charakter und Wertigkeit spielen hier eine untergeordnete Rolle. Hier dominiert der Preis – bestenfalls noch ein gewisses „Me-Too“-Denken

Ganz anders funktioniert die Preisgestaltung bei Nobelmarken. Die sind unter anderem deswegen so teuer, weil sie vorwiegend in Mitteleuropa entwickelt und montiert werden. Komponenten, Verarbeitung und Service sind zudem auf einem wesentlich höheren Anspruchsniveau. Gerade die besonders teuren Marken besitzen oft eigens entwickelte und von Hand gebaute Uhrwerke. Das schlägt sich vor allem in den Produktionskosten nieder.
Ein weiterer, nicht zu unterschätzender Grund für das hohe Preisniveau von Nobelmarken sind jedoch auch die enormen Kosten für aufwändige Marketingmaßnahmen. Der noble Status muss permanent gepflegt und unterhalten werden.

Wir bei Botta-Design haben eine nochmals andere Gewichtung der einzelnen Bereiche. Wir entwickeln und produzieren durchaus mit dem Anspruch der Highend-Marken. Entwicklung, Komponenten und Verarbeitung sind bei unseren Uhren ebenfalls erstklassig.
Ein Beispiel: Unser doppelt gewölbtes, beidseitig entspiegeltes Saphirglas kostet im Einkauf gut und gerne das 20- bis 30-fache einer kompletten Fernost-Billiguhr! In vielen Fällen sind unsere Teilelieferanten die selben, die auch die Nobelmarken beliefern.

Darüber hinaus leisten wir uns den Produktionsstandort Deutschland.

Hier werden alle gestaltungsrelevanten Teile nach unseren Zeichnungen gefertigt und von Hand zu Komplettuhren zusammengebaut. Lediglich die Uhrwerke kaufen wir als fertige Baugruppen aus der Schweiz zu.
Das ist natürlich erheblich teuerer als eine Fernost-Massenproduktion, für uns aber unverzichtbar. Denn nur im permanenten Dialog mit unseren Herstellern vor Ort können wir die Einhaltung unserer außerordentlich anspruchsvollen Design- und Qualitätsvorgaben realisieren. Auch unsere Vorstellung von Kundenservice lässt sich erfahrungsgemäß nur mit Partnern im Inland umsetzen.

Im Unterschied zu den Nobelherstellern verzichten wir komplett auf teuere Messeauftritte und halten auch unsere Werbemaßnahmen im bescheidenen Rahmen. Das hat wiederum zur Folge, dass wir weniger bekannt und verbreitet sind als andere Marken und auch in kleineren Stückzahlen produzieren.

Dafür bekommen unsere Kunden wirklich außergewöhnliche Uhren mit Top-Designanspruch und Premium-Qualität zum attraktiven Preis.

Bei uns steckt tatsächlich der erhebliche Teil des Uhrenpreises in den Bereichen Entwicklung, Komponenten, Produktion und Service. Gewinnspannen und Marketingkosten fallen dagegen bei Botta-Design vergleichsweise bescheiden aus.

Unseren Kunden sind Werte wie Individualität, Authentizität, Originalität und Qualität wichtiger als der Besitz einer Standard-Nobelmarke oder ein besonders niedriger Preis.

Letztendlich ist es eine Frage des persönlichen Anspruchs welchen Wert man den Produkten beimisst, mit denen man sich täglich umgibt.

Man sollte sich allerdings stets bewusst sein, dass die Armbanduhr wesentlich mehr über ihren Träger aussagt, als man gemeinhin erwartet. Mehr zu diesem Thema.

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  • Gerard Borchert sagt:

    Interessanter Artikel.
    Da habe ich mir ehrlich gesagt im Detail noch gar nicht so viele Gedanken gemacht.
    Aber klingt schon plausibel.
    Wobei ich einerseits immer noch nicht verstehe, wie man für so wenig Geld in Fernost komplette Uhren bauen kann.
    (Und ich glaube man will es auch teilweise gar nicht wissen…)

    Andererseits bezweifle ich ernsthaft, dass die Preise der “Standard-Nobelmarken”, wie Sie es nennen, wirklich in einer vernünftigen Relation zum gebotenen Gegenwert stehen. Denn: Wirklich exklusiv sind die bei den riesigen Stückzahlen beileibe nicht.

    Aber ansonsten finde ich den Artikel sehr informativ und nachvollziehbar.

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